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Förderung des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung soll fortgeführt werden

Das Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) in Mainz hat bei der ersten Regelevaluierung im Jahr 2025 sehr gut abgeschnitten. Rund sieben Jahre nach der Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft wurde das Institut erstmals regulär von internationalen Expertinnen und Experten evaluiert – mit sehr guten bis exzellenten Ergebnissen. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft empfiehlt Bund und Ländern, die gemeinsame Förderung fortzusetzen. 

Die Gutachterinnen und Gutachter heben hervor, dass das Institut in den vergangenen Jahren ein eigenständiges und international sichtbares Forschungsprofil aufgebaut hat. Besonders positiv bewertet werden der Beitrag zur internationalen Etablierung des Resilienzkonzepts, der Ausbau bioinformatischer Methoden sowie die Stärkung des Forschungsbereichs Neurostimulation. Am Institut selbst wird die positive Bewertung als Bestätigung der bisherigen Entwicklung gewertet. Gleichzeitig sehen die Verantwortlichen darin einen Auftrag, die Forschung weiter auszubauen. Künftig soll vor allem der Transfer von Grundlagenwissen in konkrete Anwendungen gestärkt werden, also die Translation, etwa bei der Entwicklung präventiver Maßnahmen gegen stressbedingte psychische Erkrankungen. 

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie auf einer engeren Vernetzung von Forschung, Praxis und Politik. Auch strukturelle Weiterentwicklungen, etwa die stärkere Bündelung der Forschungsaktivitäten, sind geplant. 

Die Evaluierung von Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft durch unabhängige Expertinnen und Experten erfolgt regelmäßig im Abstand von sieben Jahren und gilt als wichtiger Maßstab für wissenschaftliche Qualität und strategische Ausrichtung. 

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung. 

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