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NanoBrain-Retreat auf Burg Reichenstein am Rhein

Am 19. und 20. Januar fand der zweite NanoBrain-Retreat auf Burg Reichenstein statt. Zwei Tage lang kamen Projektleitungen und Nachwuchsforschende des Leibniz-WissenschaftsCampus NanoBrain zusammen, um aktuelle Entwicklungen und zukünftige Ziele des Projekts intensiv zu diskutieren. Im Leibniz-WissenschaftsCampus NanoBrain bündeln sechs Mainzer Forschungsinstitute ihre Kompetenzen. In einem interdisziplinären Ansatz entwickeln Expertinnen und Experten aus den Disziplinen Neurowissenschaft, Molekularbiologie, Immunologie und Chemie gemeinsam innovative und zielgerichtete Therapiestrategien gegen stressbedingte depressive Störungen.

Teilgenommen haben Forschende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Universitätsmedizin Mainz, dem Institut für Translationale Onkologie (TRON) gGmbH, dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P), dem Institut für Molekulare Biologie (IMB) gGmbH sowie dem Leibniz Institut für Resilienzforschung.

Der Retreat wurde flankiert von einer Sitzung des Scientific Advisory Boards (SAB), das mit internationalen Forschenden besetzt ist. Zu den Gästen zählten drei der fünf Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats: Prof. Caroline Menard von der Université Laval in Québec, Kanada, Prof. Hong Chen von der University of Washington in St. Louis, USA, sowie Prof. Roosmarijn Vandenbroucke von der Ghent University und dem VIB Center for Inflammation Research, Belgien. Gemeinsam mit den Forscherinnen und Forschern von NanoBrain diskutierten die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats über die Entwicklung von Nanopartikeln zum gezielten Transport von Wirkstoffen über die Blut-Hirn-Schranke (BHS), dem Einsatz von Ultraschall zur gezielten Öffnung der BHS sowie der Identifizierung von Signalwegen im Gehirn und in der BHS selbst, die an der Regulation der Stressresilienz beteiligt sind.

Der Retreat bot allen Teilnehmenden die Gelegenheit zu einem interdisziplinären Austausch über die laufenden Aktivitäten und wissenschaftliche Fortschritte. Weitere Schwerpunkte lagen auf wissenschaftlicher Öffentlichkeitsarbeit, Maßnahmen zur Internationalisierung sowie der gezielten Karriereförderung von Nachwuchsforschenden. Zudem standen die strategischen Ziele der zweiten Förderperiode im Fokus der Diskussion, die auf maßgebliche Fortschriftte im Forschungsfeld „Engineering Mental Health“ abzielen.

Das Programm umfasste Poster-Sessions, Präsentationen und intensive Diskussionen zu aktuellen Ergebnissen, zukünftigen Projektzielen sowie zur Lösung technischer Herausforderungen. Der Retreat bot damit eine wertvolle Plattform für wissenschaftlichen Austausch, Vernetzung und gemeinsame strategische Planung.

Weitere Informationen rund um den Leibniz-WissenschaftsCampus NanoBrain erhalten Sie hier.

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