Hand over computer screen
«  Zurück zur Übersicht

Resilienz erleben und verstehen: Das LIR beim Mainzer Wissenschaftsmarkt 2026

Der Mainzer Wissenschaftsmarkt bringt jedes Jahr Wissenschaft und Öffentlichkeit miteinander ins Gespräch. Im Themenjahr „Mensch und Regionen“ richtete sich der Blick insbesondere auf die Wechselwirkungen zwischen Menschen und den Regionen, in denen sie leben. Auch aus Sicht der Resilienzforschung ist diese Verbindung von besonderer Bedeutung: Neben individuellen Ressourcen können soziale Beziehungen und das unmittelbare Lebensumfeld wichtige Faktoren für die Bewältigung von Herausforderungen und Belastungen sein. 

Bereits im Schulprogramm am Freitag beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler mit dem Resilienzfaktor „Soziale Unterstützung“. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Menschen und Orte Unterstützung und Halt geben können und welche Rolle das eigene soziale Umfeld dabei spielt. Gemeinsam reflektierten die Jugendlichen, wo sie in ihrem Alltag soziale Unterstützung erfahren und welche Personen, Gruppen oder Einrichtungen ihnen in herausfordernden Situationen zur Seite stehen können.  

Am Wochenende öffnete das LIR sein Zelt für Besucherinnen und Besucher jeden Alters. Verschiedene interaktive Angebote machten Resilienzforschung spielerisch und unmittelbar erfahrbar.  

Beim Resilienz-Memory konnten die Teilnehmenden ihr Wissen über unterschiedliche Verständnisse des Begriffs Resilienz in verschiedenen Teilen der Welt testen. Eine interaktive Umfrage lud dazu ein, den eigenen Umgang mit Stress zu reflektieren und Unterschiede zwischen dem Leben in Stadt und Land zu erkunden. 

Für zusätzliche Unterhaltung sorgten ein Glücksrad, eine Schnitzeljagd des Leibniz-WissenschaftsCampus Nanobrain und die Möglichkeit Buttons als Anstecker zu erstellen. Gleichzeitig konnte man am Stand mit Mitarbeitenden des LIR ins Gespräch kommen und mehr über die Forschung und Transferangebote des Instituts erfahren. 

Vorgestellt wurden unter anderem das Online-Resilienzförderprogramm resiLIR, das Möglichkeiten zur Stärkung der individuellen Resilienz vermittelt, sowie der Leibniz-WissenschaftsCampus Nanobrain, der führende Forschungseinrichtungen aus Mainz vereint, die gemeinsam an innovativen Ansätzen zur Prävention und Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems forschen.  

Der direkte Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern ist ein wichtiger Bestandteil des Wissenschaftstransfers. Veranstaltungen wie der Mainzer Wissenschaftsmarkt schaffen Raum dafür, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich zu vermitteln, Fragen aus der Gesellschaft aufzunehmen und gemeinsam über die Bedeutung von Resilienz im Alltag nachzudenken. 

Der Mainzer Wissenschaftsmarkt 2026 bot damit nicht nur Einblicke in aktuelle Forschung, sondern machte auch deutlich, dass Resilienz dort entsteht und gestärkt werden kann, wo Menschen über persönliche Ressourcen verfügen, soziale Unterstützung erfahren und in unterstützenden Lebenswelten eingebunden sind. 

Cookie-Einstellungen:
Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit im Footer dieser Website ändern.